Wow! Das macht Spaß!!! Bin mittlerweile an den Steeks angelangt und will das Ding nun zu Übungszwecken auch fertig stricken. Außerdem hatte der Bär in seinem langen Leben weder Namen noch was zum Anziehen 😉
Monthly Archives: September 2005
Erste Schritte
Nach der ganzen Theorie beim Stricktreffen, war es heute dringend mal Zeit, das Projekt „Stricken mit zwei Farben auf zwei Händen“ in Angriff zu nehmen. Dafür habe ich mich in die Stille des Gartens verzogen und siehe da: es ging einigermaßen! Lag wohl daran, daß auf der Wiese gegenüber eine Schafherde arbeitete 😉
Wandern
Wir haben heute das tolle Wetter genutzt und sind spontan wandern gegangen (glücklicherweise kann ich meine Arbeit zur Zeit auch am Abend/nachts erledigen!). Wir waren auf dem Hohen Neuffen, waren aber bitterlich enttäuscht: die Burg mag zwar die größte Ruine sein, die wir im Südwesten haben, ist aber gruselig instand gesetzt, die meisten Bereiche sind dennoch nicht zugänglich, da habe ich schon schöneres gesehen. Auch die anschließende Wanderung hat mich nicht versöhnt, da bleibe ich lieber meinem bisherigen „Revier“ treu.
Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 36/2005
Sabrina, Verena, Rebecca und Co. – was stört dich alles an diesen Strickzeitschriften?
An der Sabrina stört mich alleine schon das Cover: da kriege ich die Krätze, die wird nicht angeschaut und nicht gekauft!
Verena und Rebecca kaufe ich seit diesem Jahr regelmäßig (vorher habe ich nur Socken gestrickt). Ich finde zwar auch, daß sie nicht mit den englischen/amerikanischen Zeitschriften mithalten können, aber wann konnte das eine deutsche Modezeitschrift jemals? Ich nehm’s als Anregung und kann über abgefahrene Modelle lächeln, wie ich bei Reportagen über Modeschauen diverser Topdesigner lächeln kann, auf- und anregend ist es trotzdem. Über Geschmack läßt sich nicht streiten, habe aber dennoch aus jedem meiner Hefte was nettes gestrickt. Alles kann nicht jedem gefallen und wenn mir ein Heft beim Durchblättern nicht gefällt, kaufe ich es auch nicht.
Es fragte das Wollschaf
Viel interessanter fand ich bei dieser Wollschaf-Frage die Antworten. Deshalb gibt es hier einen Zusatz zur Frage: was stört dich an den Antworten?
– Viele mokieren sich über den Preis. Gut, so kosten sie halt. Ich finde 5 Euro für eine farbige Zeitschrift nicht zuviel, ich zahle auch 1,50 für eine Tageszeitung. Schön ist die Diskrepanz: viele fordern bessere Designer, wollen aber weniger dafür zahlen: wie soll diese Rechnung aufgehen? Edles Design für n‘ Appel und ein Ei?? So funktioniert das nicht: möglichst alles umsonst bekommen wollen und über das Angebotene meckern. Die Tendenz, das Internet als „kostenfreien“ Raum zu betrachten, war schon vor fünf Jahren überholt. Manche regen sich schon auf, wenn sie für eine Anleitung $1,50 zahlen sollen, was soll das? Der Designer hat die kreative Arbeit vollbracht und es ist ihm/ihr nicht zu verdenken, daß er für diese Arbeit bezahlt werden will.
– Viele mokieren sich über die Größenangaben. Dazu hier ein Hinweis in eigener Sache: Ich trage Größe 34/36 und ich leide nicht unter Bulimie!! Ich finde es eine Unverschämtheit, daß in einigen Beiträgen unterstellt wird, Frauen, die diese Größe haben, litten unter Krankheiten oder seien „Hungerhaken“. Ich unterstelle auch keiner Frau, die Größe 44 trägt, sie sei krank! Menschen sind unterschiedlich gebaut und das westliche Schönheitsideal richtet sich nun mal eher nach „schlank“. Mode will Träume freisetzen, deshalb werden auch keine Models in Größe 54 genommen, weil den Traum will ich ehrlich gesagt nicht haben! Dann dürft ihr auch nicht vergessen, daß jede Strickzeitschrift Wolle verkaufen will: da kommt es wesentlich besser, wenn sich die Mengenangabe von 350-600 Gramm bewegt, als wenn die Skala bei 700 Gramm anfängt.
– Viele sind anscheinend nicht in der Lage, ihre eigene URL korrekt einzutragen. Auch das nervt mich: schon mal was von Copy&Paste gehört? Wir nutzen hier den Computer und das Internet als Medium, die grundsätzlichen Handgriffe sollten schon sitzen.
Stricktreffen in Tübingen
So, heute war es „wieder“ soweit: Mini-Stricktreffen in einem Tübinger Biergarten. Aber zuvor mußte gepackt werden, und zwar nicht zu wenig 😉 (Was frau halt so braucht!)

Es waren da: Sabine, Conny, Katrin (alle leider ohne Blog), Andrea und halt ich. Sabine hatte ihre wahnsinnig tollen Massagesocken dabei, die das letzte Mal noch in Arbeit waren: toll, aber langwierig zu stricken (nichts für mich), Conny hatte eine wunderschöne Klaralund dabei und Andrea warf sich nach Sonnenuntergang ihr tolles Tuch um die Schultern. Dann schmökerten wir noch intensiv in den mitgebrachten Büchern, wobei das Thema Fair Isle eindeutig den Schwerpunkt bildete. Wie man sieht, wurde auch schwer gefachsimpelt 😉
Und wir haben tatsächlich „knitting in public“ betrieben! Dabei konnte ich gleich noch einen Blick auf die berühmten Pony-Nadelspiele werfen: nichts für mich.
Und getauscht habe ich auch:
Schön war’s!!
Lesestoff
Das ist heute angekommen. Das andere Buch läßt leider immer noch auf sich warten, aber das hier genügt als Lesestoff und „Angstmacher“ vollauf 😉

Andere Farben!
Vielen Dank für Eure netten Kommentare zum Bi-Color Brioche! Er ist nun trocken, noch fluffiger und harrt im Schrank auf kältere Tage, die aber bitte nicht kommen müssen. Den heutigen Tag habe ich komplett im Freien verbracht: kleine Radtour zum elterlichen Garten, dort bin ich begrillt und bekucht worden und habe an meinem Zwischenprojekt gestrickt, vor Fair Isle, vor Papa-Strickjacke: es wird das Rüschenjäckchen aus dem Rebecca-Sonderheft, aber aus Chenille. Daheim angekommen, habe ich zu meinem großen Ärger entdeckt, daß ich das Heft im Garten vergessen habe, so daß ich heute Abend auf Pfeifenputzer-Klara ausweichen mußte. Jetzt werde ich mich noch auf meine Sockenwolle stürzen, denn morgen bei unserem Stricktreffen wollen wir Wolle tauschen. Ich freu mich schon, denn so wie’s aussieht, werden wir bei prächtigem Wetter im Biergarten sitzen können!
Randmaschen
Mein Randmaschenproblem hat mir doch keine Ruhe gelassen (obwohl die Nähte des Brioches nach der Wäsche schon viel besser aussehen) und ich habe Hilfe gefunden. Habe das gleich an der Pfeifenputzer-Klara umgesetzt und siehe da: es zeigt Wirkung!!
Rechts zu sehen die bisherigen Randmaschen und links eben die „neuen“. Sie sind jetzt auch am linken Rand wesentlich fester und gleichmäßiger. Besser spät als nie gelernt 😉
Voil�!
Susan-Productions proudly present: Bi-Color Brioche!
Zunächst die technischen Details: Design: Nancy Marchant. Anleitung in: Interweave Knits Spring 2005. Wolle: Opal Sockenwolle Uni in rot und Orange, Verbrauch: 500 g, Nadelstärke 3. Begonnen: 01.08.2005, heute fertiggestellt.
Massive ästhetische Probleme mit der „Crochet Method“, habe sie nun aber beibehalten, weil alles andere noch viel schlimmer aussah. Werde das Ding nun waschen und dann mithilfe einer Häkelnadel die Nähte nachbessern. Heute nur Bilder mittels Selbstauslöser, vielleicht reiche ich noch andere hinterher.
Und jetzt ist Schluß mit der Roten Phase!!
the crochet method…
…ist definitiv nichts für mich!!! Da ich es immer noch nicht schaffe, die linken Randmaschen genauso gleichmäßig zu stricken wie die rechten (ist das nur bei mir so?? Oder wie macht Ihr das??) , sieht das mit der empfohlenen „crochet method“ echt scheiße aus. Also kann ich vermelden: der Kragen ist fertig gestrickt und fällt auch gut, aber ich werde alle bisher mit o.a. Methode geschlossenen Nähte wieder auftrennen müssen und morgen dann auf herkömmliche Art und Weise zusammennähen. Aber ein letztes Arbeitsbild für die Dokumentation: