Schwarze Köpfe

Für den einen oder anderen der Schwarzen Köpfe, die heute sicherlich noch rollen werden (daß ich das noch erleben darf!!!) hätte ich ein passendes Mützchen parat.

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Voraussetzung ist allerdings ein extrem kleiner Kopfumfang. Falls irgendjemand da draußen seinem Säugling ein schwarzes Mützchen aufsetzen will: bitte melden, gegen das Porto bekommt ihr es.

(Nachtrag: Der “Kleine” hat einen Umfang von 44 cm.)

Eigentlich sollte es ein Geburtstagsgeschenk für die ausgewanderte Freundin werden. Nun hat sie zwar mit allerhand zu kämpfen auf der komischen Insel, einen Schrumpfkopf hat sie meines Wissens noch nicht. Also kein Mützchen im Paket…

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Vielleicht versuche ich mein Glück noch einmal, denn eigentlich ist das Vintage Beret aus dem neuen Rowan Magazin sehr nett. Vielleicht eine größere Nadelstärke? Vielleicht eine andere Wolle? (Dieses hier war Sienna von Rödel.) Vorerst resigniere ich jedoch und trinke nun ein Bier auf diesen historischen Tag ;-)

Schaf goes Weltstadt

Die weiße Wolle ist fertig gesponnen, es ist ein gutes Kilo geworden und deshalb habe ich es gewagt, Central Park Hoodie zu beginnen:

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Mittlerweile ist das Rückenteil fertig und ich bezweifle sehr stark, daß die Wolle reicht… Das wird wohl eher ein Central Park without Hoodie, als hätten wir sowas nicht schon mal gehabt! Aber ich kann ja mal in meinem Spinn-Stash stöbern, ob ich nicht noch was in der Richtung habe, wenigstens die Blende könnte ich ja in einem anderen Weiß-Ton stricken.

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Aber bis es soweit ist, erfreue ich mich am bisherigen Ergebnis. Die Jacke wird schön mollig (Nadelstärke 5) und wird mir gute Dienste leisten.

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Das erste Vorderteil ist schon zur Hälfte fertig, ich finde ja Zopf-Stricken klasse, es geht immer so ruckzuck.

Nach so dicker Wolle hatte ich Lust, mal wieder was dünnes zu spinnen und erinnerte mich an die knapp 200 Gramm Wensleydale Sheep, die ich vor einem Jahr auf der Knitting and Stitching Show in London gekauft habe. Ich finde ja nicht nur die Viecher äußerst entzückend, sondern die Wolle ist wirklich herrlich zu spinnen! Knapp die Hälfte habe ich nun und es soll irgendein kleines Tuch oder Schal werden, für Anregungen bin ich offen.

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Dieser geruhsame, völlig entspannte und nahezu perfekte Samstag schrie geradezu nach frischem Backwerk. Also wieder Scones gemacht. Mittlerweile habe ich das mit der Größe auch raus, so daß auch tatsächlich 6 Stück dabei rauskommen. Sie sind zwar im Aussehen noch ein bißchen vom Original entfernt, schmecken aber prima. Heute habe ich eine Hälfte als Käsevariante gemacht.

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Clotted Cream werde ich mir vom nächsten Ausflug auf die Insel (im November) mitbringen…

Von geschenktem…

Gaul Schaf: Vor nahezu einem Jahr habe ich völlig unverhofft von einer unbekannten Leserin Rohwolle geschenkt bekommen, darunter ca. ein Kilo wunderschön weißer was-auch-immer, ich denke, es ist keine Merino. Nun liest Janet vielleicht immer noch hier mit und wundert sich, was wohl aus der Wolle geworden ist. Nun, ich verspinne sie gerade. Offensichtlich bin ich eine Quartalsspinnerin und am besten geht’s, wenn ich ein Projekt im Kopf habe. Nun ist der erste Strang (gut 200 Gramm) trocken und der zweite gewaschen und tropfnass.

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Die Wolle läßt sich prima verspinnen, auch das spricht für meine Vermutung, daß es keine Merino ist, weil ich Merino nicht gut spinnen kann. Ich wollte schon lange ein wollweißes Teil für den Herbst/Winter und ich habe da den Central Park Hoodie im Kopf, mal schauen, wie die Lauflänge ist und ob ich hinkomme, aber ich schätze mal, daß es reicht.

Mojo

Ha, gestern abend bei Wollbine entdeckt, hier runtergeladen und gleich angeschlagen: Mojo-Socken aus Zitron Trekking XXL, Farbe 110. Richtige Herbstfarben, wie ich finde, fotografiert in der Mittagspause auf einem historischen Mäuerchen.

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Der Strang Schamesröte…

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…heißt eigentlich “Baked Alaska” und gehört Eva und weil die jetzt nahezu seit einem Jahr geduldigst den Strängen harrt, die da kommen, heißt der Strang bei mir eben “Schamesröte” :-)

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Es ist “romney wool” und war sehr angenehm zu spinnen. Ich hatte ja schon die Befürchtung, daß ich es nicht mehr kann, aber das verlernt man nicht.

Andere Dinge habe ich offensichtlich auch nicht verlernt: weil es sein kann, daß ich im neuen Job ab und an mit dem Auto fahren muß und ich das ja seit Jahren nicht mehr getan habe, hatte ich heute morgen eine Übungsstunde mit meinem Vater. Und was soll ich sagen: es lief wie geschmiert. Beide sahen wir uns erstaunt an und meinten einstimmig: besser als damals! Ich schiebe das mal auf mein dreiwöchiges Dasein als aktiver Beifahrer im Linksverkehr (ich war als Beifahrerin diejenige, die was vom Verkehr gesehen hat). Egal woran es liegt, aber es ist mir leicht gefallen und ich war lange nicht so angespannt, wie ich das in Erinnerung hatte.

Doch, doch…

…mich gibt’s auch noch. Und sogar ein bißchen strickiges gibt’s zu zeigen. An den Little Child’s Socks für die ausgewanderte Freundin habe ich in England sogar ein bißchen gestrickt, aber ich bin ja im Urlaub weit hinter meinen Strickerwartungen geblieben, deshalb wurden sie erst hier fertig und werden eben jetzt mit der Post geschickt.

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Anleitung: Little Child’s Socks in Knitting Vintage Socks von Nancy Bush. Wolle: Regia, die Farbnummer habe ich nicht mehr, aber es ist ein schönes Lindgrün. Gestrickt mit Nadelstärke 2,25.

Und dann habe ich Lust auf Herbst und habe beim Durchforsten meiner Vorräte ein Kilo Yorkshire Tweed Chunky entdeckt in schönen Blautönen. Daraus wird jetzt eine Variation des McBride Gansey für mich. Ich stricke ihn mit Nadelstärke 6, damit er schön (wind-)dicht wird für eventuelle Herbstspaziergänge am Meer…

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Ansonsten habe ich jetzt die erste Woche im neuen Job hinter mir und bin nicht begeistert und auch wenig hoffnungsvoll, daß sich daran was in absehbarer Zeit ändern wird. Wir werden sehen…

Leider hatte ich noch keine Zeit, mich an meinem Rollschneider und den neuen Stoffen zu versuchen, aber da hoffe ich auf das nächste Wochenende.