Noch mehr langweilige Spulenfotos

Nachdem ich mein Spinnrad mehrere Wochen so vernachlässigt habe, komme ich kaum mehr davon los. Wir hätten hier einmal den Beginn der Rosenholz-Wolle, die ja diesen Herbst/Winter durchaus noch was werden los:

Dann hätten wir eine Spule voll mit La Plata, aus der der Swallowtail Shawl aus der aktuellen Interweave Knits werden soll. Es sind 139 Gramm mit einer Lauflänge von ca. 820 Metern. Mir gefällt dieser sanfte Sandton ganz ausgezeichnet und sie spinnt sich sehr einfach.

Und hier sind die Stränge aus der selbstgefärbten Neuseeland Merino:

Im Vordergrund der erste Strang, noch mit den Streifen: 50g mit einer Lauflänge von 425m und im Hintergrund ein Strang aus der gebürsteten Wolle: 49g, Lauflänge 311m. Die gebürstete Variante ist arg flauschig geworden und war auch nicht so toll zu spinnen, auch sie bräuchte noch einen Durchlauf in der Kardiermaschine. Aber die Farbe gefällt mir.

Und ja, gestrickt wird auch noch, wenn ich auch meine ganze Strickenergie in den Hidcote Garden Shawl stecke, bei dem ich mittlerweile in Chart 7 stecke, das Ende ist absehbar und dann werden die anderen Sachen fertig gemacht!

Neues Spielzeug

Ha, wurde meine Warterei doch belohnt: spät kam heute der Paketbote, der mir mein neues Spielzeug brachte: eine digitale Waage, da ich nur ein uraltes, ungenaues Plastik-Waage-Teil hatte, musste das jetzt mal endlich sein. Und schon kann man präzise wiegen:

Wir haben hier einen Übungsstrang Merino mit 33 Gramm und einer Lauflänge von 227 Metern! Das Ganze hat gut geklappt und entspricht in etwa der Uruwolle, habe sie lange ruhen lassen, gewaschen, leicht beschwert hängend trocknen lassen und habe jetzt keinen Drall mehr drin.
Dann kann ich vermelden, daß die gebürstete Merino nunmehr so aussieht, wie ich mir das gedacht habe: Farbe changierend aber keine Streifen bildend:

Und die Wolle-Seide-Mischung ist nun auch trocken und harrt der Begegnung mit einer Kardiermaschine 😉

Von der Strickfront bleibt zu berichten, daß der Hidcote Garden Shawl sehr gewachsen ist und nun ein unfotografierbares Ausmaß angenommen hat. Bin jetzt bei Chart 6 und habe also die Blätter-Phase hinter mir, nun sind die Rauten dran.

Not macht erfinderisch

Weil mir das hier:

gesponnen viel zu streifig wurde:

habe ich mir heute was ausgedacht und das sieht nun so aus:

Im Vordergrund sieht man auch das „Werkzeug“: eine große Bürste, heute für 1,45 Euro im Drogeriemarkt erstanden.

Während ich also fröhlich die Merino bürstete, köchelte auf dem Herd das hier:

Das ist die hellblaue Wolle-Seide-Mischung, deren Farbe ich nicht mehr ertragen habe. Nun liegt sie zum Trocknen aus und sieht in meinen Augen besser aus:

So ein Wetter…

…muß man doch ausnutzen!
Der erste Färbe-Versuch mit Ashford-Farben in Grün und Gelb mit gut 300 Gramm Neuseeland Merino aus dem Bestand liegt nun auf meinem breitesten Fensterbrett in der Mittagssonne und trocknet. Ich bin ja ganz angetan, wie schnell und einfach das geht! Zumal ich für diese kleine Menge Wolle kaum Pülverchen gebraucht habe. Und ausgeblutet hat sie beim Spülen auch nicht, ich bin hin und weg!

Hat jemand Zeit übrig?

Wie ja schon an anderen Stellen zu lesen war, hat das Südlichter-Treffen letzten Samstag Wollknoll zu einem Umsatz-Plus verholfen 😉
Mein Anteil an der Steigerung der örtlichen Wirtschaft kam heute an:

Because the meeting of knitters and spinners last Saturday many of us ordered by Wollknoll. Today arrived my part in increasing the local economy:

Da hätten wir links im Bild: Südamerikanische Merino in der Farbe Rosenholz, daraus soll eventuell Juno aus dem Rowan Magazin werden…
Im Hintergrund mußte mal wieder Neuseeländisches Lamm die Wolle lassen und rechts haben wir La Plata, das einen wunderschönen Sand-Farbton hat. Im Vordergrund ein paar Töpfchen Ashford-Farbe zum Ausprobieren. Vielleicht heute schon?

Left: South American Merino, color rosewood, perhaps it will be Juno from the new Rowan magazine. Back: New Zealand Lamb. Right: La Plata in a wonderful natural color like sand. In front: Ashford dying colors. Perhaps I will try it out today.

SP8 Abschluss

Gerade kam mein letztes SP8-Päckchen an. Viel Mühe hat sich mein Spoiler gemacht, nur leider war die Karte etwas knapp, sie hat sich immer noch nicht geoutet 😉

Today arrived my final secret pal-parcel. My spoiler sended a great parcel,
unfortunately she forgot to say in which blog I can find her 😉

Das war alles drin: sehr dunkle Schokolade (die ich ja sehr liebe!), Seife und Shampoo, leckerer Schwarzer Tee, ein Krimi-Hörbuch, das ich während des Spinnens hören werde, ein großer Strang Kauni und last but not least ein schöner Schal, dessen Muster wie die Snowdrops aussieht (stimmt das, Secret Pal?).
Damit geht eine nette Runde von Secret Pal zu Ende, ich danke dir herzlich für all die schönen Sachen!
Und wo wir gerade dabei sind: habe mich schon zu SP9 angemeldet!

Look at this: very dark chocolate (I love it!), soap and shampoo, black tea, a crime talking book which I’ll listen to while spinning, a big skein of Kauni wool and last but not least a beautiful scarf with a pattern that reminds me to the Snowdrops (is this correct, secret pal?).
So, this was the end of a nice round of Secret Pal, I thank you so much for all this beautiful things!
And when I’m just talking about Secret Pal: I subscribed to SP9!

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 36/2006

Wie viele Strickbücher und Strickzeitschriften braucht man? Ein paar wenige und wenn man die abgearbeitet hat, dann kann man sich was neues kaufen? Oder massenhaft, immer schön zum Schmökern – auch wenn Ihr daraus gar nichts nacharbeitet? Oder gehts auch ohne, denn das Internet und die Maillisten bietet genug Strickfutter? Es fragte das Wollschaf
Aus aktuellem Anlass mal wieder eine Wollschaf-Antwort.
Heute brachte mir der freundliche Postbote wieder ein neues Buch:

Brauche ich dieses Buch? Keine Ahnung, aber es interessiert mich. Ich habe
mittlerweile viele Strickbücher und Anleitungshefte und liebe es, in ihnen zu
blättern und mich inspirieren zu lassen. Gerade die amerikanischen Publikationen
bestechen oft auch durch die toll gemachten Fotos.
Was heißt also “braucht man ein Buch”? Ich mag Bücher, ich lese gerne und
besitze sie auch gerne. Und genauso wie ich mir immer wieder neue Bücher oder
Fachzeitschriften über andere Themen, die mich sehr interessieren, kaufe, werde
ich mir auch Strickbücher und Strickzeitschriften kaufen.
Immerhin haben wir es ja mit Mode zu tun und die ändert sich. Natürlich finde
ich auch Anregungen im Internet, viele Anleitungen gibt es ja nur online (an
dieser Stelle muß ich noch mal sagen, daß ich den Entwürfen von Miriam Felton
erlegen bin!).
Ich vermute, ich kriege von Strickbüchern genauso wenig den Hals voll wie von
Wolle, natürliches Limit ist der Kontostand…

Ganz viel Neues!

Die letzten Tage haben viel Neues gebracht, ja auch außerhalb des Server-Crashs!
Zunächst haben mich am Samstag Andrea und Tanja zum Südlichter-Treffen bei
Wapiti mitgenommen. Das war schön! Lecker essen, viele neue und bekannte
Gesichter sehen, stricken, neue Spinnräder ansehen und ausprobieren, so z.B. das Rad von Christine (falls ihr noch nicht davon gehört habt ) und zukünftige Lace-Wolle kardieren.

Wer wissen will, wie es mit dieser traumhaften Farbmischung weitergeht, sollte
unbedingt bei Andrea spickeln, denn ihr gehört sie. Mehr Bilder vom Treffen gibt
es z.B. auch bei (der anderen) Andrea.
Am Abend bin ich so voller neuer Eindrücke und Ideen heimgekommen, daß ich
schnell noch eine kleine Bestellung bei Wollknoll abgeben mußte…
Ebenso dringend mußte ich aber am Samstag Abend auch noch den neuen Lace-Shawl anschlagen, den Miriam Felton frisch designt hat und dessen Anleitung ich am Morgen noch rasch gekauft hatte: der Hidcote Garden Shawl. Ich stricke ihn mit einer Woll-Kaschmir-Mischung in einem tollen Bordeaux.
Ebenso frisch angeschlagen ist Sadie aus dem neuen Rowan Magazin. Stricken will ich sie mit Yorkshire Tweed in einer Farbe zwischen Grau und Rosenholz, mir
fällt gerade der Original-Name nicht ein. Ich werde sie allerdings etwas kürzer
stricken. Schön mindless neben all dem „Lace-Kram“ 😉

Im Hintergund seht ihr den ersten der Lace Knee-Highs nach einer Anleitung aus
der Interweave Knits Winter 2004. Ich habe sie ja schon öfter an Andrea gesehen und nun hat Sabine auch damit angefangen – da durfte ich als „Nachstricker“ ja nicht fehlen. Die zwei Knäuel reichen vorne und hinten nicht und auch die angedachte schwarze Spitze war für die geplanten dazu zu tragenden Schuhe nicht möglich, also heute noch ein drittes Knäuel besorgt.

Umzüge

Tja, so schnell kann’s unfreiwillig gehen: bin umgezogen. Hatte ich schon länger
vor, wegen der Arbeit immer wieder rausgezögert, nun zwangsweise. Und weil so
ein Umzug ja immer auch ein Neubeginn ist, habe ich gleich mal ein neues
Template ausprobiert.
Die alten Beiträge sind zur Hälfte importiert, nach der anderen Hälfte wird noch
gefahndet, das Problem mit den Umlauten wird hoffentlich auch noch gelöst, wenn
nicht: bitte mit Phantasie lesen!
Die Sheepshow ist auch umgezogen und auch noch nicht ganz eingerichtet, aber
schon hörbar.
Ich importiere nun noch die alten Bilder und dann sollte es doch schon
einigermaßen gemütlich werden.