Chamäleon in Arbeit

Ich habe das Zebra tatsächlich fertig gemacht und gleich das Chamäleon angeschlagen (heute Abend: Sockenwahn!): die Wolle gefällt mir ungemein gut! Außerdem lese ich gerade nebenher at knit’s end und amüsiere mich köstlich.

Und speziell für Silke zum Beweis, daß die Katz das Zebra frei gelassen hat: sie wechselte irgendwann in die Papertüte 😉

Katze auf Zebra

Tief schlafend und laut schnarchend! Wie man vielleicht erkennen kann, ist der Zebra-Effekt nicht besonders überzeugend, es sieht eher wie schwarz-weiß-geringelt aus. Den zweiten werde ich wohl heute abend fertig machen.

Gefärbt

Heute hat’s mich überkommen: ich habe den Rest weißer Wolle gefärbt, die von meiner ersten Tasche übrig war. Der erste Versuch mit uralt Ostereierfarbe hat nichts gebracht, deshalb bin ich schnell zum Drogeriemarkt und habe dort Simplicol erstanden, die kleine Packung, für die man kein Salz braucht, nur einen Schuß Essigessenz. Ich habe nur ein Drittel der Farbe genommen, alles in den Bräter und für eine Stunde in den Ofen. Das Ergebnis ist mir zu dunkel, aber ich will damit ja filzen und hoffe, daß sich bei 60° noch einiges rauswäscht.
Vorher:

Nachher:

Hemmnisse, die Zweite

Guten Tag!
Wir gruessen Sie ganz herzlich. Zu Ihrer Bestellung gibt es Neuigkeiten.
Wir konnten den unten stehenden Artikel leider nicht wie vorgesehen beziehen. Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Derzeit gehen wir davon aus, ihn in den naechsten 1-2 Wochen zu erhalten.

Aus einer E-Mail, die ich heute von Amazon bekommen habe, es geht natürlich um das Feitelson-Buch.
Ich bleibe aber dabei, denn ich habe nun gesehen, daß das Buch bei anderen Anbietern wesentlich (fast doppelter Preis!!) teurer verkauft wird. Ich werde mich also entspannen und in der Zwischenzeit alles andere fertig machen und die Geburtstagsjacke für meinen Vater beginnen.

Hemmnisse

Tja, mein Bären-Fair-Isle-Projekt wäre dann soweit, aber ohne Buch gehe selbst ich nicht mit der Schere ran! Und Feitelson läßt immer noch auf sich warten :-(
Weiteres Pech hatte ich mit der Bestellung der Touch beim Wollmaus-Shop. Bei Socks and more habe ich einen Tip von Silke gelesen bezüglich Alternativ-Wolle für den Birch. Also habe ich gleich zugeschlagen, einen Tag später hieß es, die rote sei ausverkauft, also habe ich nur die graue genommen, Bestellbestätigung bekommen, Geld überwiesen und heute kriege ich eine Mail, daß die -hups- bis auf ein Knäuel auch ausverkauft ist. Na toll!! Wo kann man die Touch noch bestellen? Habe nichts gefunden.

Suchtfaktor: sehr hoch!

Wow! Das macht Spaß!!! Bin mittlerweile an den Steeks angelangt und will das Ding nun zu Übungszwecken auch fertig stricken. Außerdem hatte der Bär in seinem langen Leben weder Namen noch was zum Anziehen 😉

Erste Schritte

Nach der ganzen Theorie beim Stricktreffen, war es heute dringend mal Zeit, das Projekt „Stricken mit zwei Farben auf zwei Händen“ in Angriff zu nehmen. Dafür habe ich mich in die Stille des Gartens verzogen und siehe da: es ging einigermaßen! Lag wohl daran, daß auf der Wiese gegenüber eine Schafherde arbeitete 😉

Wandern

Wir haben heute das tolle Wetter genutzt und sind spontan wandern gegangen (glücklicherweise kann ich meine Arbeit zur Zeit auch am Abend/nachts erledigen!). Wir waren auf dem Hohen Neuffen, waren aber bitterlich enttäuscht: die Burg mag zwar die größte Ruine sein, die wir im Südwesten haben, ist aber gruselig instand gesetzt, die meisten Bereiche sind dennoch nicht zugänglich, da habe ich schon schöneres gesehen. Auch die anschließende Wanderung hat mich nicht versöhnt, da bleibe ich lieber meinem bisherigen „Revier“ treu.

Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 36/2005

Sabrina, Verena, Rebecca und Co. – was stört dich alles an diesen Strickzeitschriften?
An der Sabrina stört mich alleine schon das Cover: da kriege ich die Krätze, die wird nicht angeschaut und nicht gekauft!
Verena und Rebecca kaufe ich seit diesem Jahr regelmäßig (vorher habe ich nur Socken gestrickt). Ich finde zwar auch, daß sie nicht mit den englischen/amerikanischen Zeitschriften mithalten können, aber wann konnte das eine deutsche Modezeitschrift jemals? Ich nehm’s als Anregung und kann über abgefahrene Modelle lächeln, wie ich bei Reportagen über Modeschauen diverser Topdesigner lächeln kann, auf- und anregend ist es trotzdem. Über Geschmack läßt sich nicht streiten, habe aber dennoch aus jedem meiner Hefte was nettes gestrickt. Alles kann nicht jedem gefallen und wenn mir ein Heft beim Durchblättern nicht gefällt, kaufe ich es auch nicht.
Es fragte das Wollschaf

Viel interessanter fand ich bei dieser Wollschaf-Frage die Antworten. Deshalb gibt es hier einen Zusatz zur Frage: was stört dich an den Antworten?
– Viele mokieren sich über den Preis. Gut, so kosten sie halt. Ich finde 5 Euro für eine farbige Zeitschrift nicht zuviel, ich zahle auch 1,50 für eine Tageszeitung. Schön ist die Diskrepanz: viele fordern bessere Designer, wollen aber weniger dafür zahlen: wie soll diese Rechnung aufgehen? Edles Design für n‘ Appel und ein Ei?? So funktioniert das nicht: möglichst alles umsonst bekommen wollen und über das Angebotene meckern. Die Tendenz, das Internet als „kostenfreien“ Raum zu betrachten, war schon vor fünf Jahren überholt. Manche regen sich schon auf, wenn sie für eine Anleitung $1,50 zahlen sollen, was soll das? Der Designer hat die kreative Arbeit vollbracht und es ist ihm/ihr nicht zu verdenken, daß er für diese Arbeit bezahlt werden will.
– Viele mokieren sich über die Größenangaben. Dazu hier ein Hinweis in eigener Sache: Ich trage Größe 34/36 und ich leide nicht unter Bulimie!! Ich finde es eine Unverschämtheit, daß in einigen Beiträgen unterstellt wird, Frauen, die diese Größe haben, litten unter Krankheiten oder seien „Hungerhaken“. Ich unterstelle auch keiner Frau, die Größe 44 trägt, sie sei krank! Menschen sind unterschiedlich gebaut und das westliche Schönheitsideal richtet sich nun mal eher nach „schlank“. Mode will Träume freisetzen, deshalb werden auch keine Models in Größe 54 genommen, weil den Traum will ich ehrlich gesagt nicht haben! Dann dürft ihr auch nicht vergessen, daß jede Strickzeitschrift Wolle verkaufen will: da kommt es wesentlich besser, wenn sich die Mengenangabe von 350-600 Gramm bewegt, als wenn die Skala bei 700 Gramm anfängt.
– Viele sind anscheinend nicht in der Lage, ihre eigene URL korrekt einzutragen. Auch das nervt mich: schon mal was von Copy&Paste gehört? Wir nutzen hier den Computer und das Internet als Medium, die grundsätzlichen Handgriffe sollten schon sitzen.

Stricktreffen in Tübingen

So, heute war es „wieder“ soweit: Mini-Stricktreffen in einem Tübinger Biergarten. Aber zuvor mußte gepackt werden, und zwar nicht zu wenig 😉 (Was frau halt so braucht!)

Es waren da: Sabine, Conny, Katrin (alle leider ohne Blog), Andrea und halt ich. Sabine hatte ihre wahnsinnig tollen Massagesocken dabei, die das letzte Mal noch in Arbeit waren: toll, aber langwierig zu stricken (nichts für mich), Conny hatte eine wunderschöne Klaralund dabei und Andrea warf sich nach Sonnenuntergang ihr tolles Tuch um die Schultern. Dann schmökerten wir noch intensiv in den mitgebrachten Büchern, wobei das Thema Fair Isle eindeutig den Schwerpunkt bildete. Wie man sieht, wurde auch schwer gefachsimpelt 😉

Und wir haben tatsächlich „knitting in public“ betrieben! Dabei konnte ich gleich noch einen Blick auf die berühmten Pony-Nadelspiele werfen: nichts für mich.
Und getauscht habe ich auch:

Schön war’s!!