…oder noch größer?

Ich habe ja diese Woche Ferien, das merkt man daran, daß ich wirklich sinnvolle Dinge mache ;-) Also habe ich das Schnittmuster nochmals vergrößert, dieses Mal auch keinen Denkfehler gemacht und wirklich entspannt und zügig eine zweite Tasche genäht:

Es passt viel rein – für’s Foto habe ich locker ein Kilo Sockenwolle darin versenkt.

Der direkte Größenvergleich… Für jede Lebenslage den richtigen Beutel!

Sehr schlicht, außen nur dieses Band und innen drin dieser alte Bettbezug, im Notfall ist die Tasche wendefähig. Und was das tollste ist: es ist nichts schief gegangen, keine Falte, die sich sonst so gerne oben am Abschluß einschleicht. Jetzt habe ich ja noch ein paar Tage frei, vielleicht mache ich noch eine, mir schwebt da ein erdbeeriges-rosa-rotes Etwas vor…

und nun etwas größer…

Da mir die Tasche ja prinzipiell gefällt und ich von der Bodenlösung begeistert bin, habe ich kurzerhand den Schnitt vergrößert. Daß ich dabei einen Denkfehler gemacht habe, fiel mir erst beim Zusammennähen auf, ließ sich aber gut kaschieren und wird nun im Schnittmuster verbessert.

Die Größe ist nun okay, zum “Ausstopfen” habe ich für’s Foto vier Tetrapacks genommen, also als Lunchbeutel ausreichend.

Als Außenstoff hielt ein alter Ikea-Vorhang her, der war schon zweifarbig und auch das karierte Band war schon dran. Einzig das Rotkäppchen-Band habe ich noch draufgesetzt, mir war heute so danach ;-)

Gegenprogramm…

…zu diesem Grau-in-Grau: knallige Farben! Gestern setzte ich mich endlich mal wieder an die Nähmaschine: ich wollte schon ewig das Täschchen aus Cath Kidstons Sew! nähen. Was ich nun mit diesem winzigen Täschchen mache – ich weiß es nicht. Vielleicht für die Wäscheklammern? Oder im Herbst zum Sammeln von Irgendwas? Egal, ich habe auf jeden Fall was neues gelernt, nämlich diesen Boden:

Und gute Laune macht der Stoff allemal!

Noch mehr Farbe durch dieses Paar Socken aus Gründl-Wolle vom Discounter:

Wieder nach meinem Standardrezept, Größe 40, Nadeln: 2,5mm. Vorerst für die Geschenkekiste, später vielleicht doch für mich (aber ich brauche wirklich keine weiteren Socken).

Und dann noch das neueste Gute-Laune-Foto, gestern haben wir trotz schlechten Wetters einen Spaziergang gemacht und konnten uns auf einem verwaisten Spielplatz austoben…

Korrekturen

Alles fast alles auf Anfang – so schnell gebe ich nicht auf und nach Ermunterungen stand heute fest: das Teil wird irgendwie gerettet! Der obere karierte Teil blieb was den Flicken angeht (siehe Eintrag von gestern) unverändert: den mag ich mittlerweile. Jedoch wurden die Teile auf gleiche Länge gebracht, naja fast…

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Aber im Vergleich zu gestern ist das doch schon ein Fortschritt!! Den unteren weißen Teil habe ich neu gemacht, nicht mehr ausgestellt, sondern gerade und etwas länger. Die Schlitze waren zunächst auch wieder kurz, aber nach der Auftrennaktion heute konnte mich das nicht mehr erschüttern und so haben sie jetzt eine bequeme Länge. Das Band habe ich vom gestrigen Versuch abgetrennt und wieder aufgenäht. Voilà: jetzt kann man es auch “draußen” anziehen!

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shabby chic

…aber so richtig! Wenn der Esel Dilettant sich an die Nähmaschine setzt und denkt, naja, dann machen wir mal. Und sich weiter vorstellt, wie nett es wäre, wenn das Teilchen schon bis zum nachmittäglichen Ausflug mit dem Liebsten fertig wäre (es blieb bei der Vorstellung). Und Karostoff mit Mamas Aussteuer-Leinen mischt, dazu ein bißchen Chichi. So in meinem Kopf sah das richtig gut aus. Und zugeschnitten sah das auch noch richtig gut aus. Allein: es häuften sich die Merkwürdigkeiten, dazu später mehr. Hier erst mal das fertige Produkt:

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Der obere Teil ist einen Tick zu lang und die seitlichen Schlitze einen Tick zu kurz. Dennoch lässt es sich anziehen, wenn es auch jetzt nur zum “Haushäs” reicht und deshalb nur ein Spiegelbild im schmutzigen Fenster mit verzweifeltem Gesichtsausdruck ;-)

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Kommen wir zu den Merkwürdigkeiten: Im Rückenteil entdeckte ich auf einmal einen Schnitt, wirklich keine Ahnung, wie der da reingekommen ist. Ich wollte das Teil nicht wegwerfen und war zu diesem Zeitpunkt eh schon fatalistisch gestimmt. Also: wenn schon shabby, dann schon richtig!

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Da bügel ich vielleicht noch was drauf. Ist hinten, seh ich nicht, vergiß es. Kommen wir zu der größeren Merkwürdigkeit: auf einmal zeigte sich: Vorderteil und Rückenteil waren nicht gleich lang. Ich hätte aber schwören können, daß sie es zehn Minuten vorher noch waren…

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Und eben nicht nur ein Zentimeter, sondern dieses riesige Stück… Also: immer schön die Arme an den Leib pressen, dann fällt’s nicht so auf ;-) Merkwürdigkeit Nummer Drei geschah beim Annähen des Chichi: Kuddelmuddel mit dem Faden. Von einer Sekunde auf die andere. Erst heute Abend fiel mir auf, daß jemand am Regler für die Fadenspannung gedreht hatte – ich würde gerne die Katze anklagen oder den Liebsten dafür anfauchen, alleine: sie waren es nicht, ich war es. Ich weiß zwar nicht wie und wann, aber ich war es. Wenigstens ließ sich dann das wunderschöne Band von Farbenmix problemlos annähen.

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Fazit: probiere ich nochmal. Und man muß sich nur richtig hinsetzen und den richtigen Blickwinkel einnehmen, dann sieht’s gar nicht sooo schlimm aus ;-) Und der Dilettant trägt sein Shabby-Teilchen nun, um das Wochenende ausklingen zu lassen…

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ist es dem Esel zu wohl…

aufgewacht nach abstrusen Träumen mit dem hier im Kopf:

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Nicht besonders viel nachgedacht, sondern gebastelt:

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Den Schnitt für die Hängerchen als Grobmodell genommen und ein bißchen gerechnet:

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Gut, immer Butterbrotpapier daheim zu haben!

to be continued…

Kommen wir also zum entspannten Teil!

Die Kartoffeln sind wieder trocken – Markt am Samstag bei Regen ist keine gute Idee, irgendwie sind viele Menschen und viele Schirme keine gute Kombination. Doch mittlerweile drückt die Sonne durch, die Brownies sind gebacken und der Kissenbezug ist fertig – geht das als rund durch?

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Das grelle Orange des Kissens scheint noch etwas durch, aber ich wollte den Bezug vor allem wegen dieser gruseligen Oberfläche. Geschlossen wird das Ganze mit einem Hotelverschluß (heißt das jetzt so, ich kann’s mir nie merken):

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In Serie geht dieses rundherum-Nähen bei mir aber nicht, es kam zwischendurch Streß auf ;-) Aber nett sieht’s jetzt schon aus…

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Und jetzt geht’s mit Kissen und den harten (nennen wir es mal gut gebacken) Brownies auf’s Sofa zum DVD-Gucken.

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Sommer-Gefühle…

…sind in den letzten Tagen nicht gerade aufgekommen. Als es gestern tatsächlich so aussah, als gäbe es noch Hoffnung auf wärmere und trockene Tage, gab ich nach und kaufte das Stöffchen, an dem ich morgens immer vorbeilaufe:

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Da ich einen freien Nachmittag hatte, wurde sogleich zugeschnitten (nach Mamas altem Schnittmuster):

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Und weil noch Zeit blieb, wurde das Kittelchen auch gleich genäht:

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Und während der Hefeteig im Ofen geht (bleibt wenigstens zu hoffen), ist noch Zeit, meine neuesten Errungenschaften für die noch zu erstellende Rubrik “Chichi” zu zeigen:

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Heppa!

Oder: geplatzter Knoten/Verlust der Nervosität an der Nähmaschine oder so ähnlich…

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Dieses Bild vorweg, weil es das einzige ungeblitzte ist und somit die Farbe am ehesten wiedergibt, auch wenn die Kamera mit Rot einfach nicht so kann. Diesen Stoff habe ich vor ein paar Tagen gesehen und gleich gekauft. Inbegriff des Sommers, tolles Rot, tolles Orange – das hat mir gefallen. Daraus sollte ein Rock werden, wieder der ganz einfache Schnitt, wieder mit Gummizug. Daß ich beim Zuschneiden einen Fehler gemacht habe und statt zwei Teilen nun vier in den Händen hielt: sei’s drum, ich blieb entspannt.

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Auch daß auf einmal Zipfel da waren, wo auf dem Schnitt keine Zipfel zu sehen sind: egal – die Zipfel wurden wegimprovisiert. Daß ich auf dem schlechten Foto auch noch orangene Socken trage: pfeif drauf – es ist kühl heute.

Es blieb Stoff übrig. Ich bat meine Mutter, mir den Schnitt mitzubringen, aus dem sie mir vor einigen Jahren einige Tops genäht hatte. Und machte mich äußerst entspannt daran, zum ersten Mal was zuzuschneiden, das nicht rechteckig ist:

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Sondern einen Ausschnitt hat! Und sogar kleine Schlitze an der Seite (Schlitze! – ich!):

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Und was noch viel sensationeller ist: es passt!

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Marke Kittelchen/Hängerchen, saubequem, luftig und doch angezogen und ich bin stolz wie Bolle!

Aus dem Nachlass…

…meiner Oma stammt der Stoff. Ich habe ihn schon lange und mochte ihn immer sehr. Irgendwann mal sollte daraus ein Rock werden. Nicht bedacht habe ich, daß das glitschige Material nicht unbedingt für einen Erstling geeignet ist, weder einfach zuzuschneiden noch zu nähen. Und knittern tut der Stoff auch wie verrückt. Aber schön ist er.

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Und so machte ich mich am Dienstag spontan daran, einen Rock zu nähen. Das Schnittmuster habe ich aus einer uralt Burda Easy Fashion, allerdings ist eigentlich nichts mehr so wie in der Anleitung: natürlich kein Reißverschluß (nicht wegen des Reißverschluß’ selbst, aber bei dem glitschigen Stoff: keine Chance!), dafür einen gepflegten Gummizug. Kürzer als das Original und hüftig. Natürlich ist das noch kein Gesellenstück und meine Oma rotiert wahrscheinlich gerade in ihrem Grab (denn sie konnte richtig gut nähen), aber: der Rock passt, die Nähte sind einigermaßen gerade und halten.

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Tragen kann ich nur an einem sehr warmen Tag, allerdings darf ich dann nicht gegen die Sonne stehen, sonst gibt es so ein Lady-Di-Gedächtnisfoto ;-)

Auch fertig geworden ist das X-te Paar Little Child Socks:

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Anleitung: Little Child’s Socks in Knitting Vintage Socks von Nancy Bush. Wolle: Zitron Trekking XXL, Farbe 1400, Verbrauch: 77 Gramm, Nadelstärke 2,5.