Ravenscar

Um es gleich zu sagen: nein, ich habe das Teil noch nicht gewaschen, vielleicht wird es dadurch netter anzuschauen, das hoffe ich auch! Irgendwie gefällt mir ja der Schnitt und die Farbe, es wäre wirklich schade (auch um’s Geld), wenn es nur ein Hausjäckchen würde. Zunächst aber durfte das Jäckchen heute mit über’s Land fahren und an einer geeigneten Stelle fuhr der Liebste rechts ran, ich zog mir das Teil trotz hochsommerlicher Temperaturen an und schon startete die Fotosession. So mit Abstand sieht’s gar nicht soo schlecht aus:

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Und weil es keine weiteren Detailbilder geben wird, gibt’s ein paar Bilder aus der Totalen.

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Wer noch über die Ruine im Hintergrund rätselt: die Auflösung kommt noch. Es darf aber auch „laut“ geraten werden 😉

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Hier sieht man schön die sich rollenden Vorderteile…

Infos: Ravenscar von Sarah Hatton in Rowan Magazine Nr. 45. Wolle: Rowan All Seasons Cotton, Farbe: 234, cement. 550 Gramm. Nadeln: 5 mm.

Im übrigen blieb kein Gramm Wolle übrig, ich hatte gerade noch ein Fädchen übrig, um den Knopf anzunähen…

unzufrieden mit dem Endergebnis

Ravenscar ist endlich fertig, gestern habe ich das Jäckchen zusammengenäht, gerade noch den Knopf dafür ausgesucht. Ich bin sehr unzufrieden mit dem Ergebnis: Die Ärmel sind zu lang… Das Strickbild sieht bei mir mit dieser dicken Baumwolle sehr unregelmäßig aus, die Baumwolle verzeiht nichts. Die Blenden der Vorderteile rollen sich etwas ein, da muß ich etwas nachdämpfen. Ach, GnaGrumpfGrummel! Ich werde mich dennoch heute darin fotografieren lassen, reiche ich dann nach…

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Sternschnuppen gucken…

…waren wir gestern. Mein zauberhafter Liebster hatte die noch zauberhaftere Idee, den Rucksack zu packen mit Decke, Fernglas, Kamera und Bier und dann zum Rutschenfelsen zu marschieren, um dort Sternschnuppen zu schauen, oder vielmehr die Perseiden, wie ich mittlerweise weiß. Und wir haben Schnuppen gesehen! Ich sogar ein paar mehr als der passionierte Sterngucker. Und es war schön, mal wieder in der Dunkelheit durch den Wald zu gehen, Kröten hüpften, unerkannte Kreaturen kreuzten den Weg. Den Jupiter gesehen und den „Teapot“ erkenne ich jetzt auch 😉 Was für ein wunderschöner Abend!

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Perspektivenwechsel

Wenn die -gefühlte- ganze Stadt eine Baustelle ist, dann ist ein Wechsel der Blickrichtung von Nöten vonnöten (wie gruselig ist das denn?).

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Man nutzt die Gelegenheit und steigt in die Tiefen der Stadt. Die Wartezeit hat sich gelohnt, das sieht man als nicht Anwohner vielleicht nur einmal! Wieder an der Oberfläche läßt man sich gerne zu einer Ruderpartie einladen. (Ein paar Meter habe ich auch gerudert, nicht sehr erfolgreich…)

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Und genießt den Blick auf die Stadt eben von einer anderen Perspektive aus, seit Jahren nicht mehr gemacht!

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Und warum nicht mal einen anderen Weg nach Hause nehmen? Man sieht dann das ganze Elend in seiner vollen Pracht.

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Alles eingerüstet diesen Sommer!

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Und hat sich jemals einer Gedanken um diese Namensgebung gemacht?

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Ich jedenfalls, obwohl ich Fast-Nachbar bin, nicht. Erkenntnisreich dieser Blickwechsel am Sonntag!

noch mehr…

…aus „Heim und Hof“ 😉 Aber ich kann auch freudig verkünden, daß ich am zweiten Ärmel von Ravenscar bin und somit in den nächsten Tagen tatsächlich mal wieder was Gestricktes gezeigt werden kann. Bis dahin gibt es zu berichten, daß die Peanutbutter Cookies von Frau Barcomi absolut empfehlenswert sind: einfach zu machen, herrlich anzuschauen und extrem lecker. Sie zergehen auf der Zunge und ersetzen jede Mahlzeit.

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Vorgestern habe ich auf der abendlichen Runde ein paar Brombeeren gesammelt, natürlich viel zu wenig, um daraus was zu machen. Also habe ich gestern ein bißchen was dazu gekauft und daraus ein paar Gläser Brombeer-Heidelbeer-Marmelade gekocht. Blöd ist natürlich, daß zu diesem Zeitpunkt das Marmeladentauschpäckchen schon auf dem Weg war…

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Das für gestern geplante Grillen mit Freunden fiel ins Wasser, aber auf einem kleinen Rundgang in des Liebsten Garten habe ich bemerkt, daß so ein Garten auch gerade während eines Sommerregens seinen Zauber hat.

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Gsälz

An einem schönen Sommerabend mit dem Liebsten die große Runde zu gehen, mit leicht verzogenem Gesicht festzustellen, daß die Brombeeren zwar schwarz aber immer noch nicht süß sind, sich auszumalen, wieviele Walnüsse man wohl im Herbst sammeln kann, um dann an einem wilden Mirabellenbaum anzuhalten, das mitgebrachte Beutelchen zu nehmen und per Räuberleiter ein gutes Pfund Mirabellen zu pflücken (höher kam ich nicht) und diese am gleichen Abend noch zu verarbeiten – das ist Sommer!
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Zwei Tage zuvor hat mich schon der Früchte-haltbar-machen-Wahn gepackt: Unmengen an Chutney in zwei Varianten. Einmal etwas schärfer: Rote Johannisbeeren, Trauben, Zucchini und Paprika. Und etwas milder: Tomate, Apfel und Zwetschge. Beides sehr lecker zu Kurzgebratenem!
Chutney

Das Dateisystem muß überprüft werden…

…und nicht nur das.

Kurzes Lebenszeichen: keine Sorge, es geht mir eigentlich gut, nur raubt mir der Ärger bei der Arbeit zur Zeit jede Kraft und Energie. Hilfreich ist auch nicht, daß ich mich zur Ablenkung in die Welten von Anno 1404 flüchte… Wird hoffentlich bald besser Ich sehe hoffentlich bald klarer und weiß, wohin der Weg geht. Nicht wie bei dieser Kröte, der wir neulich auf die Sprünge helfen mussten.

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Korrekturen

Alles fast alles auf Anfang – so schnell gebe ich nicht auf und nach Ermunterungen stand heute fest: das Teil wird irgendwie gerettet! Der obere karierte Teil blieb was den Flicken angeht (siehe Eintrag von gestern) unverändert: den mag ich mittlerweile. Jedoch wurden die Teile auf gleiche Länge gebracht, naja fast…

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Aber im Vergleich zu gestern ist das doch schon ein Fortschritt!! Den unteren weißen Teil habe ich neu gemacht, nicht mehr ausgestellt, sondern gerade und etwas länger. Die Schlitze waren zunächst auch wieder kurz, aber nach der Auftrennaktion heute konnte mich das nicht mehr erschüttern und so haben sie jetzt eine bequeme Länge. Das Band habe ich vom gestrigen Versuch abgetrennt und wieder aufgenäht. Voilà: jetzt kann man es auch „draußen“ anziehen!

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Lichtenstein

Die Sage, womit sich die folgenden Blätter beschäftigen, gehört jenem Teil des südlichen Deutschlands an, welcher sich zwischen den Gebirgen der Alb und des Schwarzwaldes ausbreitet. Das erstere dieser Gebirge schließt, von Nordost nach Süden in verschiedener Breite sich ausdehnend, in einer langen Bergkette dieses Land ein, der Schwarzwald aber zieht sich von den Quellen der Donau bis hinüber an den Rhein und bildet mit seinen schwärzlichen Tannenwäldern einen dunklen Hintergrund für die schöne, fruchtbare, weinreiche Landschaft, die, vom Neckar durchströmt, an seinem Fuße sich ausbreitet und Württemberg heißt.

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Gestern sind wir zum Lichtenstein gefahren, ich war schon lange nicht mehr dort und so richtig drin war ich noch nie, was eigentlich ein Skandal ist, so nah wie ich wohne. Wir haben eine wirklich famose Schloß-Führung mitgemacht, lohnt sich unbedingt!

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Das Wetter mauserte sich von grau zu strahlend blauem Himmel. Ein kleiner Spaziergang durch den Wald auf der Suche nach der Ruine von Alt-Lichtenstein führte auch am Hauff-Denkmal vorbei, dessen Roman Lichtenstein ja das Vorbild für das Schloß ist und beim Gutenberg-Projekt zu lesen ist.

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Blöderweise die Ruine nicht gefunden (jetzt sind wir gescheiter), schon ein Grund, mal wieder hinzufahren. Dafür was anderes mitgebracht, vorhin entdeckt und sogleich entfernt: die erste Zecke seit über zwanzig Jahren!

zeckle

Selber schuld: wer geht schon mit Mary-Janes in den Wald!?