Mal wieder Schland!

2006, 2008 oder: es lebe das langlebige Plastik! Im Dezember ist es mir eingefallen und ab dann war ich nicht mehr beim Friseur, damit der Puschel wieder hält:

Und dieses Jahr neu dabei: Chemie aus Fernost:

Das ist das Ergebnis eines „Tauschgeschäfts“ mit meinen Eltern: Mama hat mir in der örtlichen Apotheke das Malset besorgt und sich dafür einen Beutel aussuchen dürfen (sie hat sich für den dunkelblauen mit dem Karo-Band entschieden) und ich habe Papa einen Liebstöckel-Setzling besorgt und er mir dafür den dreifarbigen Stift. Es war heute Morgen ein bißchen wie auf dem Basar als wir unsere Schätze getauscht haben! Ich hatte ja seit Wochen vergeblich versucht, diese Schminke in der Innenstadt zu ergattern: null Chance, wahrscheinlich ist der Verkauf verboten 😉

Ha!

Dieses Jahr steht dem semi-professionellen Backen der Albertle nichts mehr im Wege: im Morgengrauen Früh am Morgen waren wir schon auf dem Stuttgarter Frühlingsflohmarkt und am dritten Stand wurde ich fündig: eine richtige Albertle-Ausstecherform zu einem völlig akzeptablen Preis und in gutem Zustand, damit war mein Tag gerettet. Nach einer Curry-Wurst um halb neun (örgs!) und dem Ablaufen des gesamten Marktes war noch dringend ein riesiger Kaffee mit Schoko-Muffin bei Starbucks angesagt, um dann gestärkt eine Führung im Landesmuseum mitzumachen und im dortigen Shop noch Fachliteratur einzukaufen.

Und ja: das ist „Rosali“. Wir hatten am Freitag Abend nichts besseres vor die Wahnsinnsidee zu Ikea zu fahren und nun weiß ich endgültig, daß der Liebste extrem Cath-Kidston-tolerant ist und ich dagegen nicht Blümchen-resistent bin: nicht nur Stoff sondern auch ein frisch mit „Rosali“ bezogenes Bett entschädigen dafür, daß ich heute noch Wollsocken waschen mußte, was eindeutig zeigt, daß dieser Mai zu kalt war 😉

Und daß ich eine harte Arbeitswoche und speziell morgen einen Horrortag vor mir habe, zeigt sich daran, daß ich meine Tasche heute Abend schon gepackt habe und tatsächlich Moderationskärtchen vorbereitet habe – pädagogischer Großkampftag, Pädagogen wollen/müssen qualifiziert werden…

bloggen, solange es noch geht

Es ist schon verrückt in dieser digitalen Welt: man investiert viel Geld in einen neuen Rechner mit neuestem Betriebssystem und viel Geld in ein Antiviren-Programm, unterrichtet Menschen und predigt ihnen: schützt euren Computer, sichert eure Dateien! Und dann das:

Glücklicherweise habe ich das Ganze schnell mitbekommen und so sieht mein Quarantäne-Ordner einigermaßen erträglich aus:

Meine Daten sind eh extern gesichert, so daß mich die Aussicht, Windows neu installieren zu müssen, nicht ganz so anpisst wie andere. Zudem läuft der Rechner noch leidlich, will heißen, die wichtigsten Programme funktionieren noch und ich bin online, ich werde ihn aber vorerst nicht runterfahren, auch wenn die Öko-Büttel der Stadt „Zugriff“ schreien werden. Aber: meinen Samstagabend nach 10 Stunden PC-Schulung halten habe ich mir anders vorgestellt…  Meinen armen Vater habe ich zu später Stunde auch noch telefonisch instruiert, das Ding nicht mehr einzuschalten, bis ich ihm was anderes sage – ich sehe schon viele Stunden der Rettungsarbeit vor mir. Vielleicht doch ein bißchen weinen? Nutzt leider nix :-(

Saisoneröffnung

Es ist tatsächlich Frühling geworden! Mein persönliches Wetterorakel hat dazu bestimmt beigetragen…

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Und das heißt: endlich können sich der Liebste und ich wieder in der Mittagspause an unserem Plätzchen treffen und die Sonne und den Picknick-Lunch genießen. Und die Socken daheim lassen 😉

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Same procedure…

…as every year. Wieder Schnee, wieder Feinripp… Aber auch: wieder der letzte Familiengeburtstag für eine lange Zeit: Heppa! Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: nasser Feinripp ist BÄH!!! Schneehaufen im März sind BÄH!!! Nur daß es heute Abend wieder geschneit hat – ich kann es nicht mehr sehen. Deshalb hier ein Bild vom ersten großen Schneehaufen, der mir heute verkommen ist und den ich stellvertretend angefaucht habe, genutzt hat es natürlich nicht.

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Für die Geschenkeliste bleibt zu vermerken: Spülmittel geht immer! Denn den zweifachen Abwasch vom Geschirr für neun Personen musste ich heute mit ca. 4 Tropfen Spüli bewerkstelligen, da Opa mittlerweile davon überzeugt ist, daß er keines mehr braucht. Nächste Woche kriegt er eine große Flasche und ist instruiert, diese auch immer schön zu benutzen…

Lebensmucks

Ohje, ist der letzte Eintrag lange her :-( Es ist nicht so, daß ich nichts gestrickt hätte, aber irgendwie nix richtiges: Botticelli hat mich in ein großes Strickloch geschubst. Mehrere Versuche mit dem February Lady Sweater scheiterten, auch der letzte mit anderer Wolle. Die Jacke gefällt mir aber sehr, ich warte jetzt einfach mal ein bißchen, vielleicht kommt die Erleuchtung ja noch.

Derweil gebe ich mich dem Sockenstricken hin. Aber auch das halbherzig: der zweite der braunen Weihnachtssocken ist noch nicht mal angeschlagen. Ich konnte mich nicht aufraffen, weiter an diesem dunklen braunen Ungetüm weiter zu machen – dunkel und braun grau hatte ich draußen genug… Dafür sind endlich die grünen Tweedsocken und die lila Socken für mich fertig geworden, aber wie man sieht: seit Botticelli habe ich auch keine Lust mehr, Fäden zu vernähen 😉

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Farbe, ich brauche Frabe, schrie es in mir, als ich letzte Woche mit dem Liebsten einen Einkaufsbummel im Nachbarstädtchen gemacht und ihn in den Wolleladen geschleppt habe. Also erstand ich zwei schreiend bunte Knäuel, eines für anstehende Geburtstagssocken und eines für mich:

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Innerhalb einer Woche sind sie fertig geworden, heute habe ich sie das erste Mal an und freue mich jedes Mal, wenn ich zu meinen Füßen runter schaue. Wolle: Lana Grossa Meilenweit Merino, Farbe 2103: sehr angenehm zu stricken!

Dann gibt es noch eine kleine Sensation zu vermelden: ich habe Topflappen gehäkelt! Aufmerksame Leser wissen ja, daß ich es so gar nicht mit dem Häkeln habe. In der neuen Landlust war nun eine idiotensichere Anleitungen für klassische Topflappen und da dachte ich: es muß doch zu schaffen sein! Also nach Baumwollresten gewühlt und tadaahh:

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Es geht doch! Der gruselgelbe Lappen war der erste Versuch und da habe ich es auch geschafft, auf einer Seite eine hübsche Beule einzuarbeiten, die ich auf dem Bild raffiniert überdeckt habe 😉 Meine Lieblingsbeschäftigung wird das auch in Zukunft nicht werden, aber für mich ist es erstaunlich, daß ich nun doch in der Lage bin, ein einigermaßen gerades Stück zu häkeln. Insgeheim träume ich doch von einer Granny-Square-Decke…

Am Rande

Ich habe den Schock über den mißratenen Original-Rand am Botticelli recht schnell überwunden und ebenso rasch auch einen passenden Ersatz in „Victorian Lace Today“ gefunden: kommt in der Breite ungefähr hin und hat auch ein florales Thema und läßt sich auch einfach stricken und sieht vor allem auch einigermaßen aus:

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Das Rückenteil hat nun schon einen Rand und nun geht’s halt in der Runde weiter, es liegt noch ein weites Stück vor mir 😉

Am Wochenende bin ich nicht zum Stricken gekommen: Am Samstag mußte ich arbeiten und gestern war eine weitere Geburtstagsfeier, dieses Mal in der Schwieger-Familie, angesagt. Wenigstens fanden wir Zeit, um einen langen Spaziergang zu machen in einer Gegend der Stadt, in der ich noch nie war und wo man noch Zeugen der französischen Vergangenheit finden konnte:

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Am Freitag habe ich ein superduper Überraschungspaket von Eva bekommen und mich über die vielen tollen Sachen wahnsinnig gefreut. Es haben sich alle gefreut:

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Und die Katz duftet jetzt immer leicht nach Lavendel, weil das Säckchen hat es ihr als Kissen angetan :-) Tausend Dank, Eva!

Jahresrückblickdings

Es war still die letzten Wochen, kaum gestrickt (ich sag nur Socken, Socken, Socken – örgs). Wenigstens einen meiner Vorsätze, nämlich wieder häufiger zu bloggen, will ich in die Tat umsetzen und beginne, womit ich eigentlich hätte enden sollen letztes Jahr, also vor zwei Tagen…

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Es war ein großartiges Jahr, aber weil ich Ende des Jahres meinen Job verloren habe: „nur“ eine 9.
2. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen, mir geht’s richtig gut und mir schmeckt’s wieder, vor allem wenn wir gemeinsam essen.
3. Haare länger oder kürzer?
Gleich kurz.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
keine Veränderung
5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr
6. Besseren Job oder schlechteren?
Weniger Job, weil ich reduziert habe, damit ich so was wie ein Privatleben auch leben kann.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
mehr, vor allem für Klamotten und Hardware.
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ha! ja: ein Eis beim FastFood-Schotten und ein wundervolles Notizbuch bei Wollvictim!
9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr, ich habe wieder jemanden, der mit mir durch die Gegend läuft und ich habe mich ein paar Hügel mit dem Fahrrad raufgequält.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Zwei.
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Swine Flu
12. Der hirnrissigste Plan?
Zu glauben, man könnte in einer deutschen Verwaltung mit kompetenter Arbeitskraft punkten. Falsch gedacht.
13. Die gefährlichste Unternehmung?
Das tollste Abenteuer überhaupt, gefährlich und wunderschön: sich mit jemanden neu auf den Weg zu machen.
14. Die teuerste Anschaffung?
Vor zwei Wochen: mein neuer, wahnsinnig toller, schneller Rechner, dazu ein riesiger Monitor – ich bin im Hardware-Himmel!
15. Das leckerste Essen?
Das waren unzweifelhaft meine Krautwickel. Einmal weil ich nie gedacht hätte, daß ich sie hinbekomme und dann weil sie so gut waren.
16. Das beeindruckendste Buch?
Eindeutig das hier: Pu der Bär. Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald: Neue Abenteuer mit Pu, dem Bären, Christopher Robin und ihren Freunden. Jahre darauf gewartet, dankbar, daß es so schön geworden ist.
17. Der ergreifendste Film?
Ohje, ich hab’ so viele DVD’s geschaut, war so wenig im Kino. Ich habe bei Mamma Mia! sehr gelacht und sehr geweint.
18. Die beste CD?
Ich kaufe Titel immer noch einzeln.
19. Das schönste Konzert?
Ich war in keinem einzigen Konzert. Aber ich freue mich unsagbar auf ein Konzert im Januar.
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Wenn man es hochrechnet, wohl zwangsläufig mit Kollegen. Was aber auch schön war, denn einer der Kollegen war ja der Liebste.
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Natürlich mit dem Liebsten: beim Spazierengehen, beim Schwimmen, beim Stadtbummeln, beim ins Museum gehen, beim Essen, beim Film schauen, beim sich auf den anderen freuen, beim beieinander sein.
22. Zum ersten Mal getan?
Den Liebsten den Eltern vorgestellt. Dem Liebsten den Rest der Familie zugemutet.
23. Nach langer Zeit wieder getan?
Verliebt sein. Händchen halten. Küssen. Vor Glück zerplatzen wollen.
24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Ärger im Job, Beständigkeit um ihrer selbst willen, Dummheit, Job verlieren, Hexenschuß, Swine Flu.
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Daß ich doch eigentlich eine ganz nette bin.
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das schönste, das ich in diesem Jahr fabriziert habe: der Pulli .
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe den Saturn durch ein Teleskop anschauen dürfen und war ehrlich erschüttert, als ich die Ringe gesehen habe.
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du bist mein Spätzle.
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Das war ein schönes Jahr mit dir.
30. Dein Wort des Jahres?
Duhuu…
31. Dein Unwort des Jahres?
MAPI
32. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vor vorigen Jahr!
Bitte schön.