jetzt sitze ich da…

… und bin mit den Charts beim Rückenteil von Sylvi durch und natürlich durch die dünnere Wolle noch meilenweit davon entfernt “oben” angekommen zu sein. Nun heißt es basteln, um einen Übergang zum ersten Teil des Musters hinzukriegen – hmpf. Ach, und ein paar Bobbel habe ich unten auch vergessen, naja, die lassen sich ja nachträglich einbauen…

Gestern haben wir nach der Arbeit die Grillsaison eröffnet und die Sonne genossen. Ich vor allem auf der Wiese liegend. Und danach ging’s zum Abkühlen noch in eine Ausstellung. Ein nahezu perfekter Sonntag!

So zwischen der Arbeit

Eindeutig zu viel Arbeit zur Zeit, vergangene Woche hatte ich 84 Unterrichtsstunden, keine Ahnung, wie ich und meine Stimme das durchgehalten haben, aber: wir haben es geschafft. Diese Woche „nur“ der ganz normale Wahnsinn. Wobei ich meine Freizeit nach so einer Woche tatsächlich besser nutze als sonst: tatsächlich mal Grundreinigungstätigkeiten in der Wohnung, tatsächlich mal wieder gekocht (was ist so ein warmes Essen schön nach einer Woche „Vesper pur“!) und tatsächlich die Mittagspausen-Freilichtsaison mit dem Liebsten eröffnet mit Nudelsalat in Picknick-Dosen und Nase in die Sonne strecken. Und tatsächlich gestrickt: das Rückenteil von Sylvi, dem roten Monster, nimmt langsam Konturen an. Bilder folgen dann auch mal irgendwann. Und ich habe heute mal schnell ein neues Rezept probiert, wieder von Ohhh…Mhhh…: dieses Mal die Zitronen-Mohn-Cupcakes: herrlich einfach und herrlich lecker:

Allerdings habe ich sie aus Zeitgründen ohne Frosting gemacht, sie schmecken aber trotzdem sehr gut! Und immer schön locker-flockig:

Und nun was ganz anderes: ich will, daß endlich Sonntag ist, ich kann zwar die Umfrage-Ergebnisse nicht ganz glauben, aber sollte es tatsächlich wahr werden, daß wir hier nach 58 Jahren einen Wechsel erleben? Falls es so sein sollte: virtuell Champagner für alle und Herr Mappus: ich wünsche Ihnen dann, falls es so passieren sollte, wirklich viel Erfolg in der „freien“ Wirtschaft, ich werde Sie nicht vermissen, Sie erinnern sich sicherlich?!

ich könnte natürlich…

…jetzt das zweite Vorderteil von Sylvie zeigen. Nur: Es sieht kein bißchen anders aus als das erste, groß und rot, langsam wird’s langweilig. Stattdessen zeige ich doch lieber meinen neuesten Beutel, frühlingsfrisch:

Und wenn man genauer hinsieht; die obere Hälfte besteht aus einem alten Kissenbezug, den ich damals aus dem Haus gerettet habe:

Und dann habe ich mich heute an ein neues Rezept gemacht und bin schwer begeistert: Donauwellen-Cupcakes.

Natürlich etwas arbeitsintensiv, aber es lohnt sich! Allerdings reichte mir die Hälfte der angegebenen Buttercreme und auch für den Schokoüberzug habe ich nur 100g Schokolade genommen, hat gut gereicht. Sehr empfehlenswert!

Pieps

So, ein paar Knäuel und einen Todesfall später will ich mich mal wieder melden. Mein Opa ist in einem gesegnetem Alter schnell und friedlich gestorben. Bis zum Schluß von Demenz verschont und nur vier Tage im Krankenhaus umgeben von uns – es war ein gutes Ende.

So richtig viel bin ich nicht zum Stricken gekommen, aber das linke Vorderteil von Sylvi ist doch fertig geworden, das andere begonnen. Wenn’s so weitergeht, dann kann ich das Mäntelchen an einem kühlen Frühlingstag tragen.

Wenn wir schon vom Frühling reden: heute scheint hier die Sonne und sowohl ich als auch die Katz genießen diesen Vorboten von hoffentlich bald wärmeren Tagen!

Und es brummt in der Wurzkinderstube! Der Wurz, bei dem ich neulich zuerst Nachwuchs festgestellt habe, durfte schon in einen größeren Topf umziehen, damit die Kindel auch Platz zum Wurzeln haben.

Und die anderen tun es ihm nach, fast jeden Tag, wenn ich nach den Wurzen schaue, entdecke ich neue Sprösslinge, es ist eine Pracht! Bei manchen noch kaum zu sehen – viel Spaß beim Suchen:

Wenn das so weiter geht, kann ich hier bald eine Wurztauschbörse aufmachen ;-)

Zweiter Ärmel

Nun ist der zweite Ärmel von Sylvi nahezu fertig und dank meiner neuen Kamera kommt nun auch das Rot einigermaßen naturgetreu rüber. Ein entspannender Gedanke, daß die Ärmel schon fertig sind, ich stricke sie sonst immer am Schluß und nicht besonders gern. Nun rückt also der spannende Teil näher.

Und Uta, falls du hier liest: man sieht wirklich keinen Unterschied zwischen den Partien!Und noch eine Frage an die geneigten Wurzkenner unter euch: sind das Blütenansätze?

Rot

Wenn es im Blog so ruhig ist, daß irgendwelche Trolle sogar uralt-Beiträge kommentieren müssen (by the way, gebt euch doch wenigstens sprachlich etwas Mühe, wenn ihr mir in den Blog kotzt!), ist es dringend Zeit für einen neuen Beitrag.

Hatte ich zwar nach unmittelbar nach Weihnachten geschworen, so schnell kein Nadelspiel mehr in die Hand zu nehmen, habe ich doch eigentlich den ganzen Januar nur Socken gestrickt, bis ich durch eine E-Mail auf Sylvi aufmerksam wurde. Ja, das war es! Das nächste Großprojekt, das ich so lange gesucht hatte! Mußte ich nur noch die passende Wolle dafür finden, das ging aber relativ schnell, habe mich für die Drops Lima entschieden. Nach Farbkarten zu wählen ist ja immer so eine Sache, aber dieses Rot ist einfach nur prächtig, ich bin sehr froh über die Wahl. Natürlich muß ich die Anleitung umrechnen für das dünnere Garn, aber mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, irgendwas mit Nadelstärke 6 oder höher zu stricken.

Der erste Ärmel. Ich stricke die Ärmel ohne die Manschette. Vielleicht kommt die ganz am Schluß noch nachträglich dran, ich bin mir noch nicht sicher, ob die mir gefällt, vielleicht schlage ich die Ärmel auch nur einfach um.  Aber bis dahin ist es ja noch eine Weile hin ;-)

Wurzparade

Ich wünsche Euch noch ein gutes neues Jahr! Mein 2011 wird wohl ein Wurz-Jahr werden: vom Liebsten habe ich zum Geburtstag eine Mischung von 20 19 kleinen Wurzen bekommen, ein großer Wunsch von mir:

Aus England kommend haben sie die letzten drei Wochen beim Liebsten verbracht und sind wahnsinnig gewachsen (wie überhaupt der Mann eine Wurz-Aura zu haben scheint ;-) ), also war heute morgen der große Umzug angesagt:

Gestern schon hatte ich versucht, alle Wurze zu identifizieren, denn leider war bei der Sendung kein Beipackzettel dabei. Vermutlich habe ich zwei Drittel falsch beschriftet, aber egal, ich will ja nur in die private Züchtung einsteigen…

Und so stehen sie jetzt in der Wurzaufzuchtstation und erfreuen mich sehr.

Einen Lieblingswurz habe ich auch schon, aber das sage ich nicht laut, die anderen sollen ja nicht verkrätzt werden, außerdem sind sie auch sehr schön.

Jahresendsocken

So, nun also der äußerst langweilige Bericht über die Weihnachtssocken: Letztes Jahr hatte ich nur die Hälfte an einem extra lockeren Paar in Altherrenbraun für meinen Opa geschafft, dieses Jahr ist nun das Paar fertiggestellt worden. Gestrickt mit 72 Maschen, dennoch äußerst kritisch beäugt, auch wurde angezweifelt, daß es die richtige Größe ist – Wertschätzung ist nichts, was dieser Mann gelernt hat. Sei’s drum, es war das letzte Paar für ihn.

Dieses Paar geht heute noch zur Post und gefällt mir gut:

Ich mag diese Tweed-Sockenwolle von Rödel. Gestrickt mit 2,5-Nadeln, Größe 42/43, Verbrauch: 80 Gramm.

Nun denkt Euch das gleiche in Grau, die hat mein Papa bekommen. Und weil ich zwischendurch auch noch etwas Farbe sehen wollte, sind diese hier für mich entstanden, nur noch die Fäden muß ich vernähen:

Wolle Rödel Sport- und Strumpfwolle Color 4-fach (degradè Farbverlauf, einfädig), so der offizielle Name der Wolle. Die Farben sind toll (habe auch noch andere Verläufe gekauft), das stricken mit dem einfädigen Garn geht nicht ganz so flott und ich bin sehr gespannt, wie die sich halten! Verbrauch: 70 Gramm.

Gegenprogramm

Ich kann keine Nadelspiele mehr sehen, der letzte Weihnachtssocken wird wohl heute Abend endlich fertig und wird dann morgen verschickt. Morgen werde ich auch mal über die letzten Socken berichten, wenn ich auch von den meisten verschenkten keine Bilder gemacht habe, weil sie auf den letzten Drücker fertig wurden…

Weihnachten und die Zeit davor war leider nicht so besinnlich, im Moment habe ich von diesem Jahr ziemlich die Schnauze voll, aber es ist ja bald geschafft. Unter anderem mußten wir ein paar Tage vor Weihnachten für meinen Opa nach einem erneuten Sturz und Krankenhausaufenthalt kurzfristig einen Heimplatz finden, was glücklicherweise reibungslos geklappt hat und er fühlt sich dort nach der ersten Woche auch wohl. Und von all dem anderen Kladderadatsch schweige ich.

Gestern setzte ich mich dann in aller Ruhe an meine Nähmaschine und habe ziemlich mindless ziemlich geradeaus genäht, war ungemein entspannend!

So um die 25 Säckle sind’s geworden, quasi heute schon vorsorgen für’s nächste Weihnachten  :p

Für’s erste habe ich zwei davon mit Lavendel gefüllt, die will ich morgen gen Norden losschicken für jemanden, die mir eine riesige Freude bereitet hat, einfach so, was einfach schön war und gut getan hat!

Und hinten links sieht man das ultimative Geschenk des Liebsten rausblitzen: eine Schischi-Thermoskanne von Greengate, zum Kreischen schön!