Jahresendstöckchen

Bei Frau … äh … Mutti und dem Kleinen Brüllen gefunden. Nach einem nächtlichen Horrorszenario (nein, es ist niemand krank geworden oder schlimmeres), einem heute in aller Frühe neu gebuchten Flug zurück für morgen Nachmittag (alles muß man sich nicht antun) und mit der Aussicht auf einen beschissenen Jahreswechsel und einen noch beschisseneren Geburtstag bleibt doch genügend Zeit und die richtige Stimmung, um selbst Bilanz zu ziehen.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Trotz heute: eine 9

2. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen, streßbedingt.

3. Haare länger oder kürzer?

Kürzer

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

keine Veränderung

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr

6. Besseren Job oder schlechteren?

Mehr Job

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

mehr, vor allem für Flüge

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

nö, nix – ich gewinne nie was.

9. Mehr bewegt oder weniger?

weniger, die Wanderungen mit der ausgewanderten Freundin entfallen ja nun.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Eine hartnäckige Erkältung bis vor ein paar Tagen

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Das Schlimmste daran: wohin mit den x-Kilo vollgerotzter Taschentücher?

12. Der hirnrissigste Plan?

Sich einzubilden, man halte es mit Fremdmüttern im fremden Land gut über eine Woche aus. Plan gescheitert, Aktion abgebrochen, siehe Intro.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Ohne ordentliches Schuhwerk und Karte im Sommer in England losgewandert.

14. Die teuerste Anschaffung?

Ich glaube, die Wolle für Botticelli.

15. Das leckerste Essen?

Da ich seit Wochen meinen Appetit verloren habe, habe ich die Erinnerung daran ausgeblendet.

16. Das beeindruckendste Buch?

Schon x-Mal gelesen, kurz vor der Abreise wieder: Marthas Ferien.

17. Der ergreifendste Film?

Into The Wild

18. Die beste CD?

Ich kaufe Titel einzeln.

19. Das schönste Konzert?

Ich war in keinem einzigen Konzert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Wenn man es hochrechnet, wohl zwangsläufig mit Kollegen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit der ausgewanderten Freundin im Sommer.

22. Zum ersten Mal getan?

Mit dem Schiff nach England gereist.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Auto gefahren. Mich verliebt.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Fremdmütter, Ärger im Job, Beständigkeit um ihrer selbst willen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Daß ich doch eigentlich eine ganz nette bin.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das wird sich noch zeigen: ein Feuerstein.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Sterne gucken.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich hole dich ab.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich komme mit.

30. Dein Wort des Jahres?

Sextant.

31. Dein Unwort des Jahres?

Stromrechnung

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?

So rar ich mich gemacht habe dieses Jahr und in der momentanen Verfassung: Bitte heute kein Statement verlangen. Wo ich oft lese, merkt man es auch so, denke ich.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vor vorigen Jahr!

Dieses Jahr ist Premiere. Deshalb nur ein Link zum ersten Eintrag diesen Jahres.

Sale!

Gestern also bin ich früh mit dem Zug nach London gefahren, um dort drei Stunden im Science Museum zu verbringen. Wie auch alle Nannies samt den zu betreuenden Kinder Londons. Die Kids sind dort aber in diversen Kinderattraktionen echt gut aufgehoben, so daß der „Rest“ des Museums wirklich angenehm leer war. Die Abteilungen sind sehr unterschiedlich vom Aufbau her, manche haben noch den Charme und reinen Ausstellungscharakter der Fünfziger, andere sind sehr modern und man kommt gar nicht durch, ohne selbst mitzumachen.

Nachmittags war dann, nach einem langen Spaziergang bei schönstem Wetter, Power Shoppen angesagt.

Ich hatte eine relativ lange Einkaufsliste, von der ich leider nur die Dinge abhaken konnte, die für mich waren, der Rest wurde von London boykottiert, so hatte z.B. Twinings geschlossen, ein Skandal! So hatte Fortnum&Mason kein Fudge (kriegt mein Papa immer für’s Katzenhüten), worüber nicht nur ich untröstlich war sondern auch der hinzugeeilte Staff, der sich dafür entschuldigte, daß sie „nur“ den restlichen Weihnachtssüßkram hatten, bringt mir nix, und das in so einem Laden, ich gestehe: ich war sehr enttäuscht. Also bin ich zum Getröstetwerden zu Liberty, wo ich mir die Wolle für Raphael aus dem Rowan Magazin 44 kaufen wollte. Habe ich auch und konnte dazu einem Kilo-Pack enormst reduziertem Scottish Tweed Aran in einem total schönen Eisblau nicht widerstehen, er schrie mir quasi entgegen: „strick einen zusätzlichen Hoodie aus mir!“. Da ich wild entschlossen war, Raphael abends im Zug anzuschlagen (ich hatte die Anleitung extra dabei 😉 ), brauchte ich noch Nadeln und damit nahm die Einkaufskatastrophe ihren weiteren Verlauf: bei Liberty: keine Nadeln in der gewünschten Größe! Also durch die Hölle am Oxford Circus gewalzt und zu John Lewis rein, wo ich nur Stabnadeln, wenigstens aus Bambus, in der richtigen Stärke bekam, aber dazu ein ebenso wahnsinnig reduziertes Pfund von Rowan Felted Tweed in einem herrlichen Blau.

So schleppte ich also zwei Kilo Wolle noch eine Weile mit mir rum, gönnte mir einen riesigen Kaffee und beschloss nach King’s Cross zu fahren, um dort den Zug gen zeitweilige Heimat zu nehmen. Und Rapahel habe ich tatsächlich noch im Zug begonnen 😉

Letztes Mal hatte ich bei Liberty schon tolle Bänder gesehen, dieses Mal durfte ein bißchen was davon mit:

Nach dem äußerst anstrengenden Shopping-Marathon rund um Oxford Street (dieses Menschenmassen!) war heute Ausschlafen angesagt und gaaanz gemütlich mit viel Stricken und ein bißchen im Städtle bummeln, wo ich doch tatsächlich bei Laura Ashley (Saaaaale!) genau das Cordkleid fand, das mir noch im Kopf rumspukte. Kann ich gleich morgen anziehen zum gemütlichen Jahreswechsel.

Euch wünsche ich auch einen schönen Jahreswechsel!

Mehr Meer

Heute waren wir ausgiebigst am Holkham Beach, der schönste Strand, den ich in meinem Leben gesehen habe.

Kalt war’s, gestürmt hat’s.

Aber das Wasser war da!

Der Sand dort ist so herrlich fein.

Und all diese Stilleben, von keiner Menschenhand arrangiert.

Schönheit, naturgemacht, vom Winde verweht.

Morgen geht’s nach London…

Gebt mir Strand…

…und mir geht’s gut!

Nach einem kurzen aber wichtigen Einkaufsbummel im Städtchen ging’s natürlich ans Meer.

Meer war weg, aber Luft herrlich, habe das Gefühl, den Schnupfen endgültig überwunden zu haben.

Strandgut aller Art…

Und richtig kalt ist es auch hier.

Tschüß dann

Verpasst habe ich, Euch ein schönes Fest zu wünschen.
Verpasst habe ich, auch nur eine Stunde vor Weihnachten in Ruhe und Besinnlichkeit in meiner Wohnung zu verbringen.
Verpasst hätte ich beinahe, rechtzeitig nach einem Zug von Stansted in den Osten Englands zu schauen. So wäre die Information, daß morgen „no service“ ist, beinahe an mir vorbei gegangen. Jetzt muß ich am Flughafen abgeholt werden. Gut, daß wir darüber geredet haben.
Dafür hätte ich am Dienstag Nachmittag beinahe gekündigt, so habe ich mich geärgert. Das wäre doch wenigstens ein Abgang mit Paukenschlag gewesen.
Dafür habe ich am Dienstag Abend das schönste Geschenk ever bekommen, auch weil es nicht erwartet wurde, auch weil es jeden Ärger klein gemacht hat: einmal Sternenhimmel ganz allein für mich.

Morgen geht es also nach England, komme am 4. Januar wieder, schaue aber, daß ich zwischendurch mal ein bißchen blogge, wenigstens ein paar Fotos.
Habt eine schöne Zeit!

Dann halt Socken

Ach Menno, ich bin urlaubsreif, die nächste Erkältung macht mir das Leben schwer, ein Termin jagt den anderen. Von den Weihnachtsgeschenken habe ich erst eines und gestrickt wird dieses Jahr auch nur eines: ein paar extra dicke Socken für den 90-jährigen Opa, der mich gestern erst wieder extremst genervt und geärgert hat. Nicht alle werden altersweise und gutmütig. Am Botticelli habe ich nur ein paar Reihen geschafft, da lohnt sich kein Zwischenstandsfoto. Nebenher sind ein paar dicke Socken für mich entstanden aus Trekking 6fach 1802. Schön bunt für trübe Tage.

Trekking-6fach

Aber immerhin kann ich vermelden: keine Wochenendkurse mehr in diesem Jahr! Naja, es sind ja auch nur noch zwei übrig… Und: in sagenhaften 11 Tagen fliege ich nach England, um dort zu relaxen, nicht erreichbar für Menschen mit Problemen mit ihrer Diplomarbeit (was ihnen aber erst eine Woche vor Abgabetermin einfällt), mit Problemen mit virenverseuchten Festplatten (was sie das ganze Jahr über nicht interessiert hat, nun aber vor dem Fest der Liebe soll die böseböse Sache erledigt sein), völlig unerreichbar für Menschen, die denken, ich würde ihnen ihre Website noch vor Jahreswechsel für ein Butterbrot relaunchen. Und überhaupt: Welt: lass mich in Ruhe, ich bin müde!

Vorsätze nicht erst für’s neue Jahr:

  • mehr Freizeit (wurde duch die Semesterplanung auch schon realisiert)
  • Ablehnen von Kursen, die mich nur stressen, zeitlich und mental (auch schon realisiert)
  • Botticelli fertig stricken
  • Die Wohnung putzen (naja, vielleicht schaffe ich das tatsächlich noch in diesem Jahr)
  • Endlich wieder mal aus dem Haus gehen in Freizeitangelegenheiten.
  • Die Zeit und den Kopf haben, allen E-Mails auch zeitnah zu antworten.
  • Mehr bei anderen kommentieren.
  • Mehr essen.
  • Mehr schlafen.
  • Euch allen dafür danken, daß ihr ihr so eifrig gelesen und kommentiert habt, obwohl ich mich in letzter Zeit so rar gemacht habe!!!
  • Diese Sache mit dem komischen Bauchgefühl klären, ob das so mit Kribbelzeugs und Flugzeugen und anderen Flügeltieren kurz vor dem Vierzigsten überhaupt okay ist, eingeplant war es nicht.

Central Park Hoodie II

Zum Thema „put in on“ und „Nachreichen“: Der Central Park Hoodie ist schon lange fertig, war auch schon in England mit dabei und wird ständig getragen! Ich habe ihn heiß ins Herz geschlossen und Taataa: er hat eine Kapuze!!

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Ich finde das Garn einfach nur angenehm und liebe das Farbspiel der Tweedwolle bei verschiedenen Lichteinflüssen.

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Am liebsten schaue ich den Central Park Hoodie bei Sonnenschein an, dann kann ich mich gar nicht satt sehen.

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Und der Schnitt der Jacke ist einfach nur prima. Besonders im Büro ziehe ich sie sehr gerne an. Dadurch daß sie offen ist, kann ich auch in überhitzten Räumen überleben und wenn’s kühl wird, schließe ich sie mit einer Haarspange (muß noch was schöneres her).

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Anleitung: Central Park Hoodie von Heather Lodinsky.

Wolle: GGH Silky Tweed, 550 Gramm, gestrickt mit Nadelstärke 3,5.

Nikolaus – Wochenende

Donnerstag: Mit einem Kollegen spreche ich über meine Vista-Installation, die ja schon über ein Jahr stabil läuft. Kollege fragt, wie ich es mit den Updates halte. Ich erkläre ihm, daß ich da vorsichtig bin, denn: never change a running system. Ich habe andere Sicherheitssysteme.

Freitag: Kollege trietzt mich wieder, ich fange an zu grübeln, ob ich denn nicht doch vielleicht mal… Freitag Nachmittag: Ich fange an die Updates runterzuladen, dauert natürlich ewig, ich gehe derweil zur Arbeit. Wenn ich wieder komme, sind die Updates bestimmt schon installiert, läuft doch alles so hübsch automatisch (wenn man es denn gegen sein Bauchgefühl so einstellt). 21:30: Ich komme von der Arbeit heim, Rechner meldet lächelnd, daß er alle Updates installiert hat und ich doch nun so freundlich sein soll ihn neu zu starten. Mach ich doch glatt lächele ich zurück. 21:45: mir gefriert das Lächeln im Gesicht: Rechner meldet, daß er die winload.exe nicht mehr findet und daher Vista nicht mehr starten kann, ich solle mich an meinen Admin wenden (ich sitze vor ihm) und von DVD booten, damit Vista Vista reparieren kann. 21:50: ich lächele etwas dünn vor mich hin, denn: ich habe kein bootfähiges DVD-Laufwerk, nur ein externes, von dem mein Rechner (er ist nicht mehr der Jüngste) nicht booten kann. Aber ich kann ja meine uralt-Windows2000-Version booten, die ich damals bei der Vista-Installation wohlweislich belassen habe, so kann ich wenigstens ins Internet und bei Onkel Amazon ein internes DVD-Laufwerk bestellen.

Samstag: Um 07:30 sitze ich mit meinem geblümten Schüsselchen Porridge vor dem Rechner und lese sehr erfreut, daß Onkel Amazon das Laufwerk bereits losgeschickt hat. Wenigstens auf einen ist Verlass! 18:00: ich komme schwer genervt und fertig von der Arbeit heim und beschließe, den Abend mit Pizza und Bier und Leih-DVD’s zu verbringen.

Sonntag: Um 11:00 raste ich im Kurs mittelmäßig aus, weil ein paar Frauen Unterricht mit Kaffeeklatsch verwechseln und auf normal erwachsene Ermahnungen, doch bitte ruhiger zu sein, nicht reagieren. Also muß ich wie mit Kleinkindern reden und sogar Sanktionen androhen. Wie immer in solchen Situationen fällt mir die Bemerkung eines Gutmenschen ein: „Achja, Erwachsenenbildung – da haben Sie es ja viel leichter als ich im Schuldienst, Erwachsene sind ja viel leichter zu händeln!“ Innerlich schreie ich jenem Gutmenschen ein „halt deine unwissende Klappe!“ entgegen und zähle die Minuten bis zum Feierabend. Gegen 12:45 bin ich daheim und stricke nach einem Nickerchen das linke Botticelli-Vorderteil fertig. Als ich das fertige Vorderteil betrachte, denke ich: das kann nicht stimmen. Tatsächlich: in völliger geistiger Umnachtung habe ich die Zunahmen falsch gemacht. Ich mache vor lauter Frust noch ein Nickerchen. Abends mache ich es mir auf dem Sofa mit einem Film gemütlich und beginne das rechte Vorderteil, dieses Mal mit richtigen Zunahmen – ach, so soll das aussehen!

Montag: um 08:20 klingelt der Paketbote. Nach einzwei Tassen Kaffee baue ich das Laufwerk ein. Bei der Reparatur bekomme ich die Rückmeldung, daß es nichts zu reparieren gibt, ahja. Bei der Systemwiederherstellung bekomme ich die Rückmeldung, daß die leider ganz und gar in die Hosen gegangen sei. 10:03: ich boote erneut: Vista läuft wieder. Ich beschließe, daß ich mal wieder nicht verstehen muß, was in den letzten Stunden passiert ist.

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Vermurkstes Vorderteil von Botticelli.

Porridge

Auf der Heimreise nach Deutschland hatte ich wieder Aufenthalt im Bahnhof von Cambridge (der Bahnhof, den man -ich erwähnte es bereits- nicht mehr verlassen kann, wenn man denn auf dem Gleis steht und weiterreisen will), also kaufte ich noch Zeitschriften für die Weiterreise. Unter anderem so ein Einrichtungs- und Nettlebendings. Im Flugzeug war ich beim Rezeptteil angekommen und sah etwas, das mein Herz höher schlagen ließ: etwas zum Frühstück, etwas, bei dessen Anblick sogar ich denken mußte: ja, lecker, das schmeckt bestimmt. Dazu muß ich sagen, daß ich kein Frühstücker bin, seit Jahrzehnten kriege ich frühmorgens nichts herunter. Jetzt mit den zwei Jobs und jeden Tag früh aufstehen, merke sogar ich, daß das mir nicht gut tut. Aber nun seit fast einer Woche frühstücke ich: Porridge oder eben Haferbreichen. Lecker, sehr tröstlich weil warm und auch für mich essbar, weil morgens nicht kauen können. Und so habe ich auch heute mein Schüsselchen Porridge mit Aprikosen-Apfelmus gegessen und fühle mich gut. In meiner Küche, mit meinen neuen Ashley-Kissen. Ein Pups für die Menschheit, für mich ein Meilenstein!

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Fäden ziehen

Immer noch matt und daheim, wie ich das hasse. Aber erstaunlich, was sich alles bei Youtube findet, wenn man denn mal Zeit und Matschkopf genug hat, um zu glotzen.

Ein bißchen auch gestrickt: Intarsien-Stricken wird nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Okay, Fair-Isle mit zwei Farben ist machbar, aber dieses Botticelli-Rosengedöns mit teilweise sechs bis acht Farben pro Reihe schafft nicht gerade Wohlgefühl. Aber mit der Zeit wird auch das besser. Sieht man am Anfang noch, daß ich vorher nicht geübt habe, wird es zunehmend annehmbar.

Von hinten erinnert es mich an Klöppeln:

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Und von vorne sieht man tatsächlich, was es werden soll:

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Und ja, ich habe das korrigierte Chart. Für alle, die sich mit dem Gedanken rumschlagen, auch Botticelli zu stricken: das Chart im Heft ist falsch herum. Hier gibt es das richtige Chart.